13.1 ALB-Import
Einsatzbereich und Nutzen
Das Automatisierte Liegenschaftsbuch (ALB) bildet zusammen mit der Automatisierten Liegenschaftskarte (ALK) den Kern des Liegenschaftskasters. Das ALB als Buch- oder beschreibender Teil des Liegenschaftskatasters besteht aus:
- Der Flurstücksdatei mit Flurstückskennzeichen, Lage- und Flächenangabe, Nutzung und Bodenschätzung u.a.,
- Der Bestandsdatei mit dem Grundbuchbestand der Flurstücke der Eigentümer,
- Der Gebäudedatei mit Gebäudekennzeichnung, Lage, Nutzung, Geschoßflächenzahl usw. sowie
- Weiteren Dateien wie der Gemarkungs- und Gemeindedatei, der Datei der Buchungsstelle sowie der Datei der Eigentümer respektive Erbbauberechtigen.
Neben den aufgeführten Daten verfügt das Liegenschaftsbuch zusätzlich noch für jedes Grundstück über den Nachweis der tatsächlichen Nutzungsarten, eine eingehende Bodenbeschreibung nach Bodenart, Entstehung und Zustand anhand von Bodenuntersuchungen amtlicher Sachverständiger sowie den Nachweis öffentlich-rechtlicher Festlegungen. Daher ist das ALB ein entscheidendes nicht grafisches, aber dennoch raumbezogenes Basiswerk für Planungen, Bodenordnungen, Steuern, Statistik, Umwelt etc. Als Raumbezug dient die Flurstücksbezeichnung, die ergänzt sein kann um eine Referenzkoordinate als Bezug zur ALK. Das ALB ist heute vollständig flächendeckend vorhanden.
- Mit Hilfe dieser Lösung werden die ALB-Daten der Katasterverwaltung in die zentrale Gaja®Matrix-Datenbank eingestellt. Unterstützt werden das ALB-Datenformat und das WLDGE-Datenformat (Workdatei Liegenschaftskataster Daten-Gewinnung entschlüsselt).
