Kartenmanager

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GISBox

Einsatzbereich und Nutzen

Die Lösung dient dem Aufbau, der Fortführung und der verwaltungsweiten bzw. unternehmensweiten Nutzung eines zentralen Datenpools aus GeoBasisDaten und den grafischen Fachdaten aller Fachbereiche in einer gemeinsamen OpenGIS-Datenbank. Dies ist ein entscheidender Beitrag zur Rechtssicherheit bei interdisziplinären Auskünften, bei raumbezogenen Sach- und Vorgangsbearbeitungen in allen Fachdisziplinen, bei Aufbau und Pflege der unterschiedlichsten Dokumentationen und Fachkataster etc.

Zur Organisation der Daten im Kartenmanagement gibt es mehrere Möglichkeiten: Blattschnittübergreifende OpenGIS-Layer mit Hintergrundcharakter für GeoBasisDaten wie Luftbilder, Automatisierte Liegenschaftskarte ALK, Topografische Karten etc. Blattschnittübergreifende OpenGIS-Layer mit durchgehender Netzlogik für Abwassernetz, Trinkwassernetz, Straßennetz etc. OpenGIS-Daten mit Einzelplancharakter wie z. B. Bebauungspläne sowie blattschnittübergreifende OpenGIS-Layer mit Themencharakter wie Bäume, Grünflächen etc.

In den zentralen Datenpool können in Kombination mit Schnittstellen der Lösungsgruppe 13 Daten-Austausch / Daten-Integration grafische Ausgangsdaten in allen gängigen Vektordaten- und Rasterdaten- Formaten eingebracht werden.

Funktionsüberblick

Die Lösung enthält alle Funktionen für Aufbau und Laufendhaltung der grafischen Datengrundlagen in einer gemeinsamen OpenGIS-Datenbank und für die verwaltungsweite bzw. unternehmensweite Nutzung dieses zentralen Datenpools aus GeoBasisDaten und den grafischen Fachdaten aller Fachbereiche an beliebig vielen BüroPC's am Standort Ihrer Verwaltung bzw. Ihres Unternehmens.

Kartierung

  • Erstellen von navigationsfähigen Übersichtskarten für Recherchezwecke.

Sachbearbeitung, Auskunft

  • Verwaltungsweite / unternehmensweite interdisziplinäre Kartenauskunft.
  • Erfassen von Daten über Karten bzw. OpenGIS-Layer (Metadaten INSPIRE-konform).
  • Karten- bzw. OpenGIS-Layer-Recherche über INSPIRE-konforme Metadaten.
  • Interdisziplinäre Karten- bzw. OpenGIS-Layer-Recherche durch Klartext-Listenauswahl.
  • Reihenfolge der Kartenanzeige wählbar.
  • Ensembles (Karten-Kombinationen für wiederkehrende Aufgaben) direkt aufrufbar.
  • Fachkarten-Hintergrund wählbar.
  • Navigation per Übersichtskarte.
  • Gezielte Auswahl von Darstellungsvarianten (OpenGIS-Styles).
  • Maßstäbliche Kartenausgabe auf den Arbeitsplatzdrucker (A4, A3).
  • Dokumente an Karten anhängen.
  • Lupenfenster für Kartendetails.
  • Plotten mit intelligenten Plottlayouts.

Arbeitsvorbereitung, Administration

  • Anlegen, Erweitern und Verwalten der Karten- bzw. OpenGIS-Layerstruktur im zentralen Grafikdaten-Pool.
  • Eingliedern von Vektor- und Rasterdaten in den DatenPool in allen gängigen Datenformaten.
  • Unterstützung der gängigen Transformations- und Georeferenzierungsmethoden (Affin, Helmert u.a.)
  • Administration von Karten- bzw. Layerfreigaben für die verwaltungsweite / unternehmensweite Auskunft.
  • Bereichs-Filter für das Kartenangebot.
  • Erstellen von Kartenensembles für wiederkehrende Aufgaben.
  • Bearbeitung der Kartenordner- bzw. der Layer-Struktur.
  • Koordinatensystem-Manager
  • Vergabe von Zugriffsberechtigungen.

Besonderheiten und Hinweise

Die Grafischen Daten sowie die Sach- und Vorgangsdaten der Lösung werden in einer gemeinsamen OpenGIS-Datenbank gehalten und sind über den Zentralen Integrator nicht nur untereinander, sondern auch mit den anderen Lösungen verbunden. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal der Gaja®Matrix-Lösungsfamilie und entscheidender Vorteil in Bezug auf Datenkonsistenz, Benutzerfreundlichkeit, Rechtssicherheit und im Hinblick auf interdisziplinäre Analyse- und Recherchemöglichkeiten.

Der Kartenmanager bietet die Möglichkeit, zur Beschreibung von Karten- bzw. OpenGIS-Layern Metadaten einzutragen. Und zwar ISO- bzw. INSPIRE-konform mit Blick auf die Veröffentlichung von Karten für andere Teilnehmer an der GeoDatenInfrastruktur Deutschland (GDI-DE) über den eigenen GDI-Infrastrukturknoten.
Das hat weitreichende Vorteile:

  • Die INSPIRE-konformen Metadaten können auch für Kartenrecherchen zum internen Dienstgebrauch genutzt werden
  • INSPIRE-konforme Metadaten werden dadurch zur Selbstverständlichkeit in den jeweils zuständigen Sachgebieten
  • Validierung der Metadaten auf INSPIRE-Konformität im Zusammenhang mit deren Anlegen im Fachbereich
  • Sollen Karten über den eigenen GDI-DE-Knoten veröffentlicht werden, dann können die bereits validen INSPIRE-konformen Metadaten per XML-Datenaustausch auf den in Gaja®Matrix integrierten OpenGIS WebCatalogueService (CSW) übertragen und nachgenutzt werden.